Du willst dein Baby besser verstehen? Diese 18 Zeichen werden dir dabei helfen!

Du willst dein Baby besser verstehen? Diese 18 Zeichen werden dir dabei helfen!

Speziell beim ersten Baby sind Eltern oft ängstlich und haben Bedenken, alles richtig zu machen. Schließlich soll sich das Baby rundum wohlfühlen und sich gut entwickeln. Die ersten Monate sind immer eine Herausforderung, und viele Eltern stehen vor der Herausforderung zu erraten, was ihr Baby gerne hätte, oder ob ihm etwas Probleme bereitet. Im Fall einer vollen Windel hilft Dir Deine Nase, aber wie kannst Du Dein Baby ohne Worte verstehen? Psychologen und Erzieher kennen drei Wege, über die Babys mit Erwachsenen kommunizieren. Wir wollen das Thema hier nicht zu wissenschaftlich angehen, sondern Dir einige einfache und universelle Regeln an die Hand geben, mit denen Du die Bedürfnisse Deines Babys besser entschlüsseln kannst. Eltern lernen zwar im Lauf der Zeit, die individuellen Zeichen ihres Babys richtig zu deuten, doch es gibt einige Muster im Verhalten, der Gestik und Mimik, die generell Gültigkeit haben, und die auch Du leicht anwenden kannst.

Mein Baby schreit, was will es damit sagen?

brightside

Ich rufe nach meiner Mama!
Ein kleiner Junge in blauer Kleidung und Mütze schreit. Die Augen sind geschlossen, und das Gesicht wirkt angespannt. Sein Mund ist halb geöffnet, wobei die Mundwinkel eher nach unten weisen.
Ich will schlafen!
Ein kleines Mädchen mit rosa Kleidung und ersten dunklen Haaren liegt auf dem Arm seiner Mutter. Das Baby hat die rechte Hand geschlossen und den Mund weit und nahezu kreisrund geöffnet.

Während der ersten vier Lebensmonate wird sich Dein Baby durch Weinen oder Schreien mitteilen. Doch was will es genau? Schreit Dein Baby, weil es Hunger hat, ihm etwas Schmerzen bereitet, oder will es etwas ganz anderes sagen?

Ruf nach den Eltern: Das Baby möchte unterhalten werden. Also macht es sich bemerkbar, indem es fünf bis sechs Sekunden lang schreit und dann etwa 20 Sekunden wartet, ob sich etwas tut. Falls nicht, wird es nach einiger Zeit am Stück schreien.

Schreien wegen Hunger: Zunächst ähnlich wie beim Rufen nach den Eltern, wird das Schreien bald aufdringlicher, wenn sich nichts tut. Viele Babys bewegen auch ihren Kopf hin und her und zeigen durch schmatzende Geräusche, was ihnen fehlt.

Schreien wegen Schmerzen ist laut und lang anhaltend, dabei klingt es monoton. Bei stärkeren Schmerzen kommt es zu Weinkrämpfen. Ein leises, aber monotones Weinen ist oft ein Zeichen, dass Dein Baby krank ist. Dann fehlt ihm die Energie, laut zu schreien.

Schreien wegen allem, was mit Verdauung zu tun hat, kommt bei Babys häufig vor. Dabei spielt es keine Rolle, ob flüssige oder feste Ausscheidungen in der Windel gelandet sind, oder ob das Baby Blähungen hat, sein Schreien klingt wimmernd bis quietschend.

Schreien wegen Müdigkeit: Wie Erwachsene kann auch ein Baby nicht immer einschlafen, wenn es schlafen möchte. Das macht sich in einem beleidigt wirkenden leisen Wimmern und Gähnen bemerkbar. Neben den Augen reibt sich das Baby auch die Ohren.

Schreien wegen Unbehagen klingt gereizt mit gelegentlichen Aussetzern. Oft zappelt das Baby dabei, krümmt sich und rudert mit den Armen. Hier lohnt sich ein Blick in die Windel; oft ist dem Baby auch zu kalt oder zu warm.

Sehr kleine Babys schreien, wenn sie gerne etwas anderes sehen möchten (also etwa aus der Trage auf den Arm genommen werden möchten), oder wenn sie einfach nur gelangweilt sind.

Was will mir mein Baby mit seinen Geräuschen sagen?

brightside

Heh – Ich fühle mich unwohl!
Ein Baby mit rotem Pullover verzieht sein Gesicht. Sein Mund ist halb offen, die Mundwinkel weisen eher nach unten. Die Augen sind zwar geöffnet, aber verkleinert und zusammengekniffen. Auf Stirn und Nase sind Falten zu sehen.
Owh – Ich bin müde!
Ein Baby mit bläulicher Strickmütze hat Mund und Augen weit geöffnet. Der Mund wirkt oval, was ein klares Zeichen für Gähnen ist. Seine linke Hand hält es direkt an respektive neben den Mund.

Bei frühkindlicher Kommunikation gibt es einige allgemeingültige Muster und Töne bis zu einem Alter von vier Monaten, danach werden die Lautäußerungen differenzierter.

Hier einige wichtige Laute und ihre Bedeutung:

Neh – Ich habe Hunger! Der Saugreflex veranlasst das Baby, die Zunge an den Gaumen zu pressen und solch einen Ton zu produzieren.

Eh – Gleich kommt ein Bäuerchen! Reflexartig hilft das Baby der überschüssigen Luft beim Entweichen.

Owh – Ich bin müde! Vor dem eigentlichen Gähnen presst das Baby die Lippen zusammen.

Heh – Ich fühle mich unwohl! Dieses Geräusch ist bei leicht geöffnetem Mund oft beim Rudern mit Armen und Beinen zu hören.

Eairh – Jetzt möchte Gas aus meinem Magen oder Darm!

Bewegungen und ihre Bedeutung


brightside

Ich habe Hunger!
Ein Baby hat seine rechte Hand zur Faust geballt. Dabei hält es seinen kleinen Finger über den Ringfinger. Der Daumen umschließt den Zeigefinger komplett und liegt auf dem Mittelfinger auf.

Ich bin satt!
Ein Baby hat seine rechte Hand geöffnet. Handteller und Finger liegen nicht flach auch der Unterlage, sondern locker und entspannt. Dabei sind alle Finger bis auf den Daumen leicht nach oben geneigt.

Rückenkrümmen ist bei Babys bis zwei Monate meistens ein Zeichen für Schmerzen oder Krämpfe. Nach dem Essen heißt es, dass es genug hat. Mit drei Monaten oder mehr ist es ein Zeichen von Unzufriedenheit oder Müdigkeit.

Für Babys ist Kopfdrehen entspannend, sie machen das öfters beim Einschlafen.

Anfassen der Ohren ist Teil der Erkundung des eigenen Körpers.

Hände zu Fäusten Ballen ist ein Zeichen für Hunger.

Bei Krämpfen und Bauchschmerzen hebt das Baby oft die Beine.

Schnelle Armbewegungen weisen auf Angst hin, und das Baby will getröstet werden.

brightside

Noch mehr Körpersprache

Ich bin erschöpft!
Ein Baby liegt im Hohlkreuz auf einer weichen Unterlage. Seine Arme hält es nach oben, sodass seine Hände unter und neben seinem Kopf liegen. Es sieht so aus, als würde sich das Baby strecken.
Ich habe Angst!
Ein Baby liegt auf einer Decke. Den Kopf hat es zur Seite gedreht, und seine Augen scheinen etwas zu fixieren. Dazu bewegt es die Arme, einen in Blickrichtung, den anderen über den Kopf.

Selbst wenn Du glaubst, Dein Baby versteht Dich nicht, solltest Du so viel wie möglich mit ihm reden und ihm Dinge aus seiner Umwelt zeigen.

Wenn Dir diese Tipps geholfen haben, teile sie bitte mit Deinen Freunden!